{"id":1744,"date":"2024-05-25T18:05:23","date_gmt":"2024-05-25T18:05:23","guid":{"rendered":"https:\/\/hamborger-schietgaeng.de\/?page_id=1744"},"modified":"2024-09-22T14:53:15","modified_gmt":"2024-09-22T12:53:15","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hamborger-schietgaeng.de\/?page_id=1744","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<h3><a name=\"_inhalt\"><\/a><\/h3>\n<p><strong>WIE WIR ZU UNSEREM NAMEN KAMEN&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDat weer de Schietg\u00e4ng eer sch\u00f6nstes Pl\u00e4seer\u2026\u201c<\/p>\n<p>(Textzeile aus dem Lied vom \u201aHamborger Veermaster\u2019)<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"3\" cellpadding=\"3\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"#_begriff\">1. Begriffserkl\u00e4rung<\/a><\/td>\n<td><a href=\"#_schiet\">2. Schietg\u00e4nger<\/a><\/td>\n<td><a href=\"#_kedel\">3. Kedelklopper<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><a href=\"#_name\">4. Wie die Schietg\u00e4ng zu ihrem Namen kam<\/a><\/td>\n<td><a href=\"#_nach\">5. Nachbemerkung<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3><a name=\"_begriff\"><\/a>1. Begriffserkl\u00e4rung<\/h3>\n<p>Der Begriff stammt aus der Mitte des 19. Jhdts. Und setzt sich aus den beiden Wortteilen \u201aSchiet\u2019 (nord-\/platt-deutsch) und \u201aGang\u2019(engl.) zusammen<br \/>\na) Schiet ist plattdeutsch und bedeutet schlicht, einfach und direkt: Schei\u00dfe.<br \/>\nSo ist das \u201aSchiethuus\u2019 eben das \u00d6rtchen zum Erledigen des \u201aGesch\u00e4ftes\u2019. Gleichzeitig bedeutet Schiet aber auch Schmutz, Dreck und Unrat.<br \/>\nIm Plattdeutschen klingt vieles indirekter und daher eher liebevoll, wie zum Beispiel: \u201aMein Schieter\u2019, \u201aSchietb\u00fcdel\u2019 \u2013 beides Kosenamen f\u00fcr den oder die Liebste! Schietgeld ist eine Schmutzzulage.<\/p>\n<p>b) G\u00e4ng (seltener Geng <a href=\"#_zwei\">(2)<\/a> geschrieben!) kommt von dem englischen Wort \u201aGang\u2019.<br \/>\nDer englische Begriff Gang steht f\u00fcr Gruppe, Schar, Kolonne, aber auch f\u00fcr Bande und Rotte. Frei \u00fcbertragen: eine eingeschworene Gemeinschaft.<\/p>\n<p>c) Als Schietg\u00e4nger bezeichnete man die M\u00e4nner, die im Hafen f\u00fcr die &#8211; im weitesten Sinne &#8211; Reinigung der Schiffe zust\u00e4ndig waren. Sie waren die Schiffsputzer, die die Drecksarbeit zu erledigen hatten, wenn das Schiff vor Anker lag und entladen war. Eine besondere Gruppe, besser Untergruppe sozial-hierarchisch gesehen, waren dabei die Kedelklopper.<\/p>\n<p><a href=\"#_inhalt\">nach oben<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"_schiet\"><\/a>2. Schietg\u00e4nger<\/h3>\n<p>Die Arbeit der \u201aSchietg\u00e4ngs\u2019 ist um die Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden.\u00a0 Segelschiffe wurden durch die schnelleren und effektiveren Dampfschiffe verdr\u00e4ngt. Die Kessel der Dampfschiffe mussten durch die Schietg\u00e4ng-Arbeit der Kesselklopfer von ihrem aggressiven Kesselstein-Belag befreit werden. Passierte dies nicht, konnten die Kesselrohre por\u00f6s werden. Hinzu kam, dass durch thermische Spannungen Placken des Steins vom Kessel abplatzten. \u201eWegen des darauf am blanken, hei\u00dfen Stahl explosionsartig verdampfenden Wassers, konnten durch den entstehenden \u00dcberdruck die Rohre und Teile des Kessels zum Bersten gebracht werden.\u201c, schreibt Spurzem. <a href=\"#_drei\">(3)<\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend l\u00e4ngerer Liegezeiten der Dampfer, je nach Art der Fracht bis zu zehn Tagen, wurden die Kessel regelm\u00e4\u00dfig zum Abschlagen des Kesselsteins abgestellt. Drei Tage dauerte es, bis die hei\u00dfen Tanks so weit abgek\u00fchlt waren, dass die Kedelklopper durch die engen, ovalen \u00d6ffnungen in die Kessel hineinkrabbeln konnten.<\/p>\n<p>Die folgende Tabelle gibt einen \u00dcberblick \u00fcber die von 1879\u20131900 in Deutschland stattgehabten Dampfkesselexplosionen und die dabei verungl\u00fcckten Personen:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Statistik\" src=\"http:\/\/www.hamborger-schietgaeng.de\/schietgaeng\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/image001.jpg\" alt=\"Tabelle der Kesselexplosionen\" width=\"350\" height=\"212\" \/><br \/>\nKesselsteinexplosionen <a href=\"#_vier\">(4)<\/a> waren gef\u00fcrchtet und forderten viele Opfer.<\/p>\n<p>Dass Schietg\u00e4nger auch als &#8218;Schwarze G\u00e4ng&#8216; bezeichnet wurden, geistert zwar durch die Literatur, ist wohl unzutreffend. &#8218;Schwarze G\u00e4ng&#8216; nannte man im Allgemeinen die Zollkontrolleure und Zollbeamten, die<\/p>\n<p>a) durch ihre schwarzen M\u00e4ntel auffielen und<\/p>\n<p>b) sich bei ihren Kontrollen bis in die hintersten Ecken und Verstecke hinein, schmutzig und dreckig machten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Auf dem Weg zur Arbeit\" src=\"http:\/\/www.hamborger-schietgaeng.de\/schietgaeng\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/image003.jpg\" alt=\"\" width=\"341\" height=\"152\" \/><\/p>\n<p>Auf dem Weg zur Arbeit!<\/p>\n<p>Von ihrer sozialen Stellung im Hafen her, geh\u00f6rten sie zur unteren Schicht der Hafenarbeiter. Dementsprechend war ihre Entlohnung. Die Arbeit war Drecksarbeit. H\u00e4ufig waren es zugereiste Arbeitslose (z.B. Polen), die sich f\u00fcr die Aufgabe verdingten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Auf dem Weg zur Arbeit\" src=\"http:\/\/www.hamborger-schietgaeng.de\/schietgaeng\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/image005.jpg\" alt=\"\" width=\"281\" height=\"180\" \/><\/p>\n<p>Aber so \u00e4hnlich d\u00fcrften die Schietg\u00e4nger vermutlich ausgesehen haben.<a href=\"#_fuenf\"> 5<\/a><\/p>\n<p>Auswanderwillige nahmen den Schietg\u00e4ng-Job an, um damit ihre \u00dcberfahrt zu finanzieren.<br \/>\nDie soziale Hierarchie, auch innerhalb der Schietg\u00e4ng (sie war beileibe keine geschlossene (Berufs-) Gruppe!), wird deutlich, wenn man sich die Unterst\u00fctzungskasse w\u00e4hrend des gro\u00dfen Streiks im Hamburger Hafen 1896\/97 anschaut. Das allgemeine Streikgeld betrug 8.- Mark pro Woche. Schauerleute erhielten 4,20 Mark. Die unterste Gruppe der Schietg\u00e4nger, n\u00e4mlich die Kedelklopper bekamen gerade mal 2,00 Mark. <a href=\"#_sechs\">6<\/a><\/p>\n<p>1895 gab es im Hamburger Hafen mehr als 1.000 Schietg\u00e4nger. Von ca. 25.000 Hafenarbeitern waren ungef\u00e4hr 400 Kedelklopper und weitere 650 Schiffsreiniger und Anstreicher.<\/p>\n<p>Einer der bekanntesten Schietg\u00e4nger war der Theaterschiff \u201aDAS SCHIFF\u2019 Gr\u00fcnder Eberhardt M\u00f6bius. Er hatte sich mit dieser Gelegenheitsarbeit in den 50ern finanziell \u00fcber Wasser gehalten. Kein Wunder, dass er sp\u00e4ter am ARD Film \u201aMensch, Berni\u2026\u2019, \u00fcber 3 Schietg\u00e4nger im Hamburger Hafen, die nicht nur mit dem Dreck zu k\u00e4mpfen hatten, sondern auch Menschlich-Allzumenschliches auszufechten hatten, beteiligt war. <a href=\"#_sieben\">7<\/a><\/p>\n<p>Nebenbei bemerkt: den \u201aRestauratoren\u2019 der RICKMER RICKMERS wurde mit dieser Tafel an Bord ein besonderes Denkmal gesetzt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Auf dem Weg zur Arbeit\" src=\"http:\/\/www.hamborger-schietgaeng.de\/schietgaeng\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/image007.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"187\" \/><\/p>\n<p><a href=\"#_inhalt\">nach oben<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"_kedel\"><\/a>3. Kedelklopper<\/h3>\n<p>Die am schlechtesten bezahlten und schlimmsten Arbeiten hatten die Kesselklopfer, die Kedelklopper,\u00a0 zu leisten. Ihre Aufgabe war es, die W\u00e4nde der Schiffskessel der Dampfschiffe von den R\u00fcckst\u00e4nden im Inneren der Kessel zu befreien. Anfangs wurde mit Hammer und Mei\u00dfel gearbeitet; sp\u00e4ter wurden f\u00fcr die Drecksarbeit Schlag- (Pressluft-) Hammer verwendet.<\/p>\n<p>Besonders interessant ist, dass die Kedelklopper eine eigene (Geheim-) Sprache hatten. <a href=\"#_acht\">8<\/a> Dass diese nicht unbedingt einheitlich praktiziert wurde, erfahren wir ausf\u00fchrlich durch das sprach-informative Buch von Klaus Siewert \u00fcber \u201aDie Kedelkloppersprook\u2019. <a href=\"#_neun\">9<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Auf dem Weg zur Arbeit\" src=\"http:\/\/www.hamborger-schietgaeng.de\/schietgaeng\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/image009.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" \/><\/p>\n<p>mit seinem Text zur Melodie von Rudolf Ehrich (eigenltlich: Ehrlich!) \u201aDie Stiefelputzer\u2019(1904) gesetzt.<br \/>\nDer in Altona am 16.11.1876 geborene Volkss\u00e4nger Wittong <a href=\"#_zehn\">10<\/a> reimte:<\/p>\n<p>Lied der Kedelklopper <a href=\"#_elf\">11<\/a><\/p>\n<p>Det Morgens schon um halbig so\u00df,<br \/>\nDann k\u00f6nnt ji uns all sehn<br \/>\nDann goht wi hen no Blohm un Vo\u00df,<br \/>\nUns Geld dor to verdeen.<br \/>\nEen Rundjer und een blaue B\u00fcx,<br \/>\nDe M\u00fctz ganz k\u00fchn im Nacken,<br \/>\nGetr\u00e4nk und Brot sin in de Tasch,<br \/>\nEen grote T\u00fct vull Swatten.<br \/>\nUnd all di l\u00fctten Deerns, ach,<br \/>\nDe seuten, de seuten,<br \/>\nDe doht wie dann ropen<br \/>\nUn fleuten, jo fleuten:<br \/>\n&#8222;Hanne, Mitje und Stine&#8220;,<br \/>\nDe Gassenhauer kenn&#8216; ick all&#8216;,<br \/>\nDat is jo grod mien Fall.<br \/>\nRefrain:<br \/>\nIck bin een Hamborger Kedelklopper,<br \/>\nIck arbeit&#8216; dr\u00f6b&#8217;n bi Blohm un Voss,<br \/>\nBin kr\u00fczfidel un j\u00fcmmers propper,<br \/>\nKau Swatten und hefft sch\u00e4ndlich Dost.<br \/>\nDet S\u00fcnndags ober fein in Schale,<br \/>\nDat treue M\u00e4ken dann im Arm,<br \/>\nAls bess&#8217;rer Lord in jedem Saale,<br \/>\nFind&#8217;t man von uns so&#8217;n ganzen Swarm&#8230;<\/p>\n<p>Und goht wie dann to Danz ok mol,<br \/>\nDet S\u00fcnndags gegen tein,<br \/>\nDenn geiht dat no de Elbhall&#8216; hen,<br \/>\nMit Hannes, Fritze, Hein.<br \/>\nNat\u00fcrlich sauber und vull Schick,<br \/>\nDorin sind wi jo groot,<br \/>\nFeinen Antog, baschen Schlips,<br \/>\nUnd ok een eischen Hot,<br \/>\nUnd dann nimmt jeder<br \/>\nSien M\u00e4ken, sien M\u00e4ken,<br \/>\nDor givt dat nich veel<br \/>\nTo bespr\u00e4ken, bespr\u00e4ken.<br \/>\n&#8222;Mitje kumm, w\u00fcllt mol scherbeln&#8220;,<br \/>\nUnd speelt se dann so&#8217;n baschen mol,<br \/>\nDann schuwt wi beide dorch den Sool.<br \/>\nRefrain:&#8230;<\/p>\n<p>Das Lied wurde schon um 1900 im Hafen und in den einschl\u00e4gigen Etablissements (\u201aElbhalle\u2019 im Hafenviertel, \u201aCaf\u00e9 Kaiser\u2019 am Schulterblatt in Eimsb\u00fcttel, \u201aUniversum\u2019 am Spielbudenplatz, in der \u201aFlora\u2019 Sternschanze und im \u201aKaffee-Kabarett Wilhelmshalle\u2019 an der Reeperbahn) von Charly Wittong vorgetragen. 1925 wurde es erstmals auf Schallplatte gepresst.<\/p>\n<p>Die ersten vier Zeilen des letzten Refrains singt Wittong \u00fcbrigens in der Kedelklopper-Sprache <a href=\"#_zwoelf\">12<\/a>:<br \/>\nRefrain:&#8230;<br \/>\nWi s\u00fcnd Amborgerhi Etelki-Opperkli,<br \/>\nwi arbeit`t \u00f6bendri bi Ohmbli und Ossvi,<br \/>\ns\u00fcnd \u00fczfidelkri un \u00fcmmer opperpri,<br \/>\nkaut Attenswi un hebt \u00e4ndlischi Ostdi.<\/p>\n<p>Siewert betont in seinem Buch, dass es sich bei dieser Schallplatte um das weltweit fr\u00fcheste Zeugnis einer Geheimsprache handelt.<\/p>\n<p>Hier ein Bild der Platte von Hans Albers:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Auf dem Weg zur Arbeit\" src=\"http:\/\/www.hamborger-schietgaeng.de\/schietgaeng\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/image010.jpg\" alt=\"\" width=\"428\" height=\"428\" \/><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich geh\u00f6rt dieses Couplet von den \u201aHamborger Kedelkloppern\u2019 auch zum Repertoire der \u201aHamborger Schietg\u00e4ng\u2019.<\/p>\n<p><a href=\"#_inhalt\">nach oben<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"_name\"><\/a>4. Wie die \u201aHamborger Schietg\u00e4ng\u2019 zu ihrem Namen kam<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Auf dem Weg zur Arbeit\" src=\"http:\/\/www.hamborger-schietgaeng.de\/schietgaeng\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/image012.jpg\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"221\" \/><\/p>\n<p>Unsere Musik-Truppe wurde im September 2008 auf eine Idee von JOCHEN WIEGANDT hin, gegr\u00fcndet. Das Hamburger Urgestein hatte diverse, gestandene Hamburger Musiker zusammengerufen, um mit ihnen seine Projekt-Idee einer \u201aShanty-Gruppe mit modernem Anstrich\u2019 zu realisieren.<\/p>\n<p>Die Gruppe einigte sich sehr schnell auf den Namen \u201aPlenty Of Shanty\u2019, unter dem schon kurz darauf der erste Auftritt in \u201aPlanten &amp; Blomen\u2019 stattfand.<br \/>\nSchnell stellte sich jedoch heraus, dass die Mitglieder mehr wollten, als ausschlie\u00dflich auf Shanties festgelegt zu werden. Die Gruppe verstand sich von ihrem Selbstverst\u00e4ndnis her, eher als das Gegenst\u00fcck eines Shanty-Chores, eher als Anti-Shanty-Mannschaft. <a href=\"#_dreizehn\">13<\/a><br \/>\nDer eigentliche Name \u201aHamborger Schietg\u00e4ng\u2019, entstand durch rege Mail-Diskussion, in der die Zuordnung \u201aBand\u2019 abgelehnt wurde und der Begriff \u201aG\u00e4ng\u2019 ins Spiel gebracht wurde. Einer von der Truppe hatte n\u00e4mlich immer Freitagabend mit der kleinen Tochter \u201aSandm\u00e4nnchen\u2019 geguckt. Und immer freitags gab es \u201aDie obercoole S\u00fcdpol-G\u00e4ng\u2019 zu sehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Auf dem Weg zur Arbeit\" src=\"http:\/\/www.hamborger-schietgaeng.de\/schietgaeng\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/image014.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"225\" \/><\/p>\n<p>Wie auf dem Bild zu erkennen, gab es gewisse Ber\u00fchrungspunkte!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Auf dem Weg zur Arbeit\" src=\"http:\/\/www.hamborger-schietgaeng.de\/schietgaeng\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/image016.jpg\" alt=\"\" width=\"460\" height=\"279\" \/><\/p>\n<p>Aufgegriffen wurde der Bestandteil \u201aG\u00e4ng\u2019, dem dann \u2013 naheliegenderweise \u2013 sehr schnell \u201aSchiet\u2019 vorangestellt wurde. So wurde die Band zur \u201aSchietg\u00e4ng\u2019 und im n\u00e4chsten Schritt nach dem Vorbild vom \u201aHamborger Veermaster\u2019 zur \u201aHAMBORGER SCHIETG\u00c4NG\u2019.<\/p>\n<p><a href=\"#_inhalt\">nach oben<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"_nach\"><\/a>5. Nachbemerkung<\/h3>\n<p>Dieser Artikel erhebt nicht den Anspruch der Wissenschaftlichkeit. Der aber trotzdem \u2013 hoffentlich ein bisschen &#8211; Wissen schafft! Die verwendeten Bilder und Fotos sind ggf. gesch\u00fctzt. Rechteinhaber melden sich bitte bei mir.<\/p>\n<p>Schietg\u00e4nger Andreas Werling, Tel. 693 76 76<br \/>\nim Mai 2013 (aktualisiert April 2015)<\/p>\n<p><a href=\"#_inhalt\">nach oben<\/a><\/p>\n<p>________________________________<\/p>\n<p>1 \u201eDat Deck weer vull Isen, vull Schiet un vull Smeer\u2026\u201c, hei\u00dft es vorher;<br \/>\nin Varianten weiter: \u201e,Rein Schipp\u2019 weer de Schietg\u00e4ng eer sch\u00f6nstes Pl\u00e4seer\u201c<br \/>\nDer Text findet sich unter: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hamborger_Veermaster\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hamborger_Veermaster<\/a><br \/>\n<a name=\"_zwei\"><\/a>2 Schmachthagen, Peter: Sprechen Sie Hamburgisch?, Teil 1, Aufl. 4, Hamburg 2011<br \/>\n<a name=\"_drei\"><\/a>3 Ausf\u00fchrlich dazu: Karl J. Spurzem in seinem Artikel f\u00fcr die Zeitschrift MARE, Feb. 2008, Heft 66.<br \/>\n<a name=\"_vier\"><\/a>4 <a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Meyers-1905\/A\/Dampfkesselexplosion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.zeno.org\/Meyers-1905\/A\/Dampfkesselexplosion<\/a><br \/>\n<a name=\"_fuenf\"><\/a>5 Es handelt sich auf diesem Foto vermutlich um Lagerarbeiter oder Schauerleute.<br \/>\nIch wollte es trotzdem zeigen: das Bild mit seinem Untertitel war so sch\u00f6n!<br \/>\n<a name=\"_sechs\"><\/a>6 Ausf\u00fchrlich hierzu Punkt 2.3. unter: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hamburger_Hafenarbeiterstreik_1896\/97\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hamburger_Hafenarbeiterstreik_1896\/97<\/a><br \/>\n<a name=\"_sieben\"><\/a>7 BRD 1982, Regie: Joachim Hess<br \/>\n<a name=\"_acht\"><\/a>8 vergl. \u201aSprechen Sie Hamburgisch\u2019<br \/>\n<a name=\"_neun\"><\/a>9 Siewert, Klaus: Die Kedelkloppersprook \u2013 Geheimsprache aus dem Hamburger Hafen, Hamburg 2002<br \/>\n<a name=\"_zehn\"><\/a>10 Vergl. dazu: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Charly_Wittong\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Charly_Wittong<\/a><br \/>\nsowie: Rau, J\u00fcrgen: Hamburg, Deine Perlen, S. 196 f.<br \/>\n<a name=\"_elf\"><\/a>11 Ausf\u00fchrlich dazu mit Noten: Wiegandt, Jochen: <a href=\"http:\/\/jochenwiegandt.de\/liederatur.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Singen Sie Hamburgisch<\/a>?,\u00a0 Hamburg 2013, S. 98-102<br \/>\n<a name=\"_zwoelf\"><\/a>12 Vergl. dazu : <a href=\"http:\/\/nds.wikipedia.org\/wiki\/Kedelkloppersprook\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/nds.wikipedia.org\/wiki\/Kedelkloppersprook<\/a><br \/>\nund: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kedelkloppersprook\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kedelkloppersprook<\/a><br \/>\n<a name=\"_dreizehn\"><\/a>13 Zwischen- und kurzzeitig war die seute Deern SUELY LAUAR mit an Bord. Sie sollte als musikalische Leiterin Zucht und Ordnung in den zusammen gew\u00fcrfelten Haufen bringen. Was nat\u00fcrlich unter diesen M\u00e4nnern als einzige Frau auf Dauer nicht funktionierte. Sozusagen war: Frau Lauar f\u00fcr die Schietg\u00e4ng nicht von Dauer!<br \/>\nEs ist \u00fcbrigens, wie das Hamburger Abendblatt nach einem Interview mit ihr schrieb, nicht zutreffend, dass sie die Gr\u00fcnderin der Schietg\u00e4ng war. Sie kam erst zum 2. Treffen dazu!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WIE WIR ZU UNSEREM NAMEN KAMEN&#8230; \u201eDat weer de Schietg\u00e4ng eer sch\u00f6nstes Pl\u00e4seer\u2026\u201c (Textzeile aus dem Lied vom \u201aHamborger Veermaster\u2019) 1. Begriffserkl\u00e4rung 2. Schietg\u00e4nger 3. Kedelklopper 4. Wie die Schietg\u00e4ng &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/hamborger-schietgaeng.de\/?page_id=1744\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eGeschichte\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1744","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hamborger-schietgaeng.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1744","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hamborger-schietgaeng.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/hamborger-schietgaeng.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hamborger-schietgaeng.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hamborger-schietgaeng.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1744"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/hamborger-schietgaeng.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1744\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":70260,"href":"https:\/\/hamborger-schietgaeng.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1744\/revisions\/70260"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hamborger-schietgaeng.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}